Effizienzsteigerung im Fokus: Wie Sie Ihre Produktion digitalisieren

7. Mai 2024

Effizientes Qualitätsmanagement: So können Sie Ihre Fehlerquote reduzieren

Die Herausforderung der Digitalisierung in der Produktion liegt nicht nur im ‘Ob’, sondern vor allem im ‘Wie’. Wie transformiert man traditionelle Abläufe effektiv und kostensparend in digitale Prozesse, und wie stellt man sicher, dass diese nachhaltig zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen?

In unserem Artikel navigieren wir Sie durch die Grundlagen, mit denen Sie eine solide digitale Strategie für Ihre Produktionsprozesse entwickeln können – praktische Tipps und erprobte Lösungen inklusive. Denn für den langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens ist die digitalisierte Produktion nicht nur hilfreich, sondern sogar unvermeidlich.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Vorteile der Digitalisierung in der Produktion

Das Konzept von Industrie 4.0 repräsentiert nicht weniger als die vierte industrielle Revolution. Es führt eine neue Ebene der digitalen Integration ein, die Produktionssysteme agiler und flexibler macht. Vernetzung und Echtzeit-Kommunikation sind die Eckpfeiler dieser Entwicklung, ermöglicht durch fortschrittliche IoT-Technologien.

Diese erlauben eine nie da gewesene Vernetzung von Maschinen und Geräten, sodass zwischen den einzelnen Komponenten eines Fertigungssystems eine effiziente Kommunikation abläuft.

Die dadurch gewonnene Transparenz und die Generierung kritischer Informationen sparen Zeit, schaffen Klarheit und sorgen damit für optimierte Arbeitsabläufe.

Produktionsmitarbeitende nutzen digitale Systeme zur Optimierung von Abläufen und Reduzierung von Fehlern

Künstliche Intelligenz und Automatisierung

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung in Produktionsprozesse führt zu einer beispiellosen Steigerung der Produktivität. KI-Systeme lernen selbständig und passen sich an, sie können immer komplexere Aufgaben ausführen und automatisieren. Das steigert die Effizienz bestimmter Produktionsabschnitte enorm. Auf diese Weise kann etwa die Produktqualität verbessert werden oder Wartungsprozesse können schneller, kürzer und präziser ablaufen.

In der Wartung hilft beispielsweise die KI mit digitalen Zwillingen: Unternehmen wie Caterpillar nutzen diese, um Wartungsbedarf vorherzusagen – präzise Voraussagen machen einen verbesserten Service möglich, was wiederum die Kundenbindung stärkt.

Nicht nur in der Wartung, in allen Bereichen der Produktion zeigt sich: Der Einzug von KI in den Arbeitsalltag bedeutet eine tiefgreifende Veränderung der Fertigungslandschaft. Sie bringt Herausforderungen mit sich, aber schafft vor allem überzeugende neue Möglichkeiten für Innovationen und für die Verbesserung der bestehenden Produktion.

Herausforderungen bei der Umsetzung der digitalen Produktion

Die digitale Landschaft ist immer in Bewegung und ändert sich schnell – wer sich hier anpassen will, muss in der Lage sein, Innovationen schnell umzusetzen und die aktuelle Entwicklung im Blick haben. Wo diese Innovationsbereitschaft fehlt, da geht nicht nur Optimierungspotenzial verloren – unter Umständen verliert ein Unternehmen so den Anschluss an die fortschrittlichere Konkurrenz.

Die Digitalisierung der Produktion eröffnet zwar zahlreiche Chancen, bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Zum Beispiel bei der Umstellung auf ein neues System: Die Integration älterer Systeme in moderne Technologien erfordert tiefgreifendes Know-how: Vorhandene Datensätze müsse in das neue System integriert werden, was mitunter aufwändig ist. Das bindet zumindest zeitweise möglicherweise Personal und macht Umschulungen erforderlich.

Beim Umstieg auf die digitalisierte Produktion – oder deren Ausbau – muss auch an betriebsinterne Widerstände gedacht werden. Ein kultureller Widerstand gegen Veränderungen kann die digitale Transformation behindern. Die Bedeutung von Innovationsbereitschaft und der Wille zum Lernen kann hier nicht genug betont werden.

Nicht zuletzt sind Kostenmanagement und ROI-Betrachtungen von großer Bedeutung, da die Vorabkosten für die digitale Umstellung beträchtlich sein können. Gerade in Betrieben, die noch größere Umstellungen vor sich haben, kann der Kostenfaktor als große Hürde erscheinen.

Vernetzte Maschinen in der Industrie 4.0 ermöglichen effiziente Kommunikation und flexible Fertigungsprozesse

Praktische Schritte zur Digitalisierung der Produktion

Der Weg zur Digitalisierung beginnt mit einer gründlichen Bestandsaufnahme der bestehenden Prozesse: Wo liegt Potenzial brach, an welchen Stellen bringt die Digitalisierung Verbesserungen? Sind die „Baustellen“ identifiziert, folgt die Priorisierung der Prozesse. Dafür stehen verschiedene Tools zur Auswahl: So gibt es Digitalisierungs-Quick-Checks, die bei der Auswahl von optimierungsbedürftigen Prozessen helfen.

Im nächsten Schritt werden Prototypen entwickelt, um die Machbarkeit von digitalen Lösungen in der Praxis zu testen und die Anforderungen für ein Minimum Viable Product (MVP, ein brauchbares Produkt, das mit möglichst geringem Aufwand erstellt wird) zu definieren. Immer wieder wird der Projektplan angepasst, geeignete Technologien werden ausgewählt. Design Thinking kann dabei helfen, ein tiefgehendes Verständnis der Problemstellung zu entwickeln und eine Roadmap mit klaren Zielen zu erstellen.

Es folgt die Realisierungsphase: Der so entwickelte Prototyp wird in den Live-Betrieb überführt.

Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation in der Produktion

Für eine erfolgreiche digitale Transformation sind verschiedene Erfolgsfaktoren entscheidend.

Grundsätzlich ist die Wandlungsfähigkeit einer Organisation, also die Fähigkeit zu strukturellem und systemischem Wandel, ein wesentlicher Aspekt. Innovationskapazität, welche Kreativität und eine Vision für neue Wege in der digitalen Transformation erfordert, ist ebenfalls von hoher Bedeutung.

Damit der Umstieg gelingt, ist eine ausgeprägte Datenkompetenz nötig: Die braucht es, um relevante Datenquellen zu identifizieren, zu analysieren und zu interpretieren.

Wer mit den schnellen Veränderungen der digitalen Landschaft mithalten will, muss sich fortlaufend weiterbilden – das gilt für alle Ebenen im Unternehmen. Technische und methodische Kompetenz werden immer wichtiger.

Außerdem braucht das Unternehmen Kollaborationsfähigkeit: Wer sich mit anderen Unternehmen und Experten vernetzt, stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit unter Umständen entscheidend.

Sie wollen mehr über die Effizienzsteigerung in der Produktion erfahren?

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